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| Grundlagen |
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| Eine Wärmepumpenheizung besteht aus der Wärmequellenanlage,
der Wärmepumpe selbst und einem Wärmeverteil-
und Speichersystem. Kernstück ist die Wärmepumpe: |
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| Der Kreislauf |
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| In den Kompressor strömt das gasförmige
Kältemittel mit niedrigem Druck und niedriger
Temperatur. Ähnlich einer Fahrradluftpumpe
saugt der Kompressor das gasförmige Kältemittel
an und komprimiert es. Durch Reibung der Moleküle
erwärmt sich das Gas auf 80-90°C,
wobei der Druck erheblich ansteigt. |
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| Beim Durchströmen des Verflüssigers,
der vom Heizungswasser "gekühlt"
wird, überträgt das Kältemittel
den größten Teil seiner Temperatur
auf das Heizungs-wasser (Wärmeübergang)
und kondensiert dabei. Das immer noch unter
hohem Druck stehende, nunmehr flüssige
Kältemittel verliert im Expansionsventil
schlagartig seinen Druck, strömt in den
Verdampfer und wird wieder gasförmig.
Seine Temperatur fällt unter den Nullpunkt
ab. |
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| Dabei nimmt das Gas begierig Wärme
aus seiner Umgebung auf und die Wärmequelle
(Erdwärme) wird abgekühlt. Der Kreislauf
schließt sich, wenn das Kältemittelgas
wieder den Kompressor erreicht hat und der
Prozess von Neuem beginnt. |
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| Vorteil: vierfacher Gewinn |
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| Energie wird legendlich zum Antrieb des Kompressors
und damit zur Aufrechterhaltung des Kreisprozesses benötigt.
Der Wärmeübergang von der Erdwärme zum
Heizungswasser erfolgt ohne externe Energiezufuhr, so
dass mit einer Einheit Antriebsenergie zusätzlich
bis zu fünf Einheiten kostenlos aus der Umwelt gewonnen
werden. |
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Als Wärmequelle wird im Wesentlichen unter
3 Varianten der Wärmetechnologie unterschieden:
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| 1. Sole/Wasser-Wärmepumpe |
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Dabei wir aus der Erde die Wärme über Rohrschlagen
gewonnen, die Übertragungsflüssigkeit wird auch
Sole genannt. Die Wärmepumpe erwärmt dann das
Heizwasser direkt.
hier
ein Erfahrungsbericht eines Bauherrn |
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| Tiefenbohrung |
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| Erdflächenkollektor |
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| 2. Wasser/Wasser-Wärmepumpe |
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| Dabei wird da Grundwasser als Wärmequelle genutzt.
Das Grundwasser wird vom Förderbrunnen entnommen
und dann dem Verdampfer der Wärmepumpe zugeführt,
der dem Wasser die Wärme entzieht. Das abgekühlte
Wasser wird anschließend in einen Schluckbrunnen
abgeführt. |
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| 3. Luft/Wasser-Wärmepumpe |
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| Außenluft-Wärmepumpen ziehen Wärme aus
der Umgebungsluft ab und nutzen sie zum Heizen. Das Prinzip:
Ventilatoren leiten die Außenluft am Verdampfer
der Wärmepumpe hindurch. Dieser entzieht der Luft
die Wärme. Durch Kompression wird die Temperatur
gesteigert und über einen Wärmetauscher das
Heizungswasser erwärmt. Das geschieht selbst bei
Minustemperaturen. |
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| Wirtschaftlichkeit: |
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| Zur Wirtschaftlichkeit der verschieden Systeme gibt
es sehr viele Ansichten und jeder Vertreter seiner Technologie
ist von der besonderen Wirtschaftlichkeit seines System
überzeugt. Übereinstimmend kann jedoch festgestellt
werden, dass sich der Einbau und der Betrieb eines Solarkollektors
(südliche Ausrichtungsmöglichkeit vorausgesetzt)
immer lohnt. |
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| Bei den zusätzlichen Erwärmungserzeugern stellen
alle vorgestellten Systeme eine wesentliche Verbesserung
gegenüber einer "normalen" Ölheizung,
wie sie vor 20 Jahren üblich war, dar. Mann kann
davon ausgehen, dass mit einem Wärmepumpensystem
das System mit den geringsten Heizkosten erhält.
Die Systeme Pellets-Heizung und Voll-Brennwerttechnik
folgen. |
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Bei den Wärmepumpensystemen sind die Anschaffungskosten
für einen Sole/Wasser-Wärmepumpe mit Erdflächenkollektoren
im Vergleich zu den anderen wohl die am Geringsten. Doch
was nützt die ganze Theorie,
hier
ein Erfahrungsbericht eines Bauherrn. |
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